ökumenische Zusatzausbildung für den heilpädagogischen Religionsunterricht im Auftrag der Kirchen / Kirchliche Heilpädagogik

Die ökumenische Zusatzausbildung für den heilpädagogischen Religionsunterricht im Auftrag der Kirchen/ Kirchliche Heilpädagogik vermittelt theologisch und religionspädagogisch ausgebildeten Mitarbeitenden fachliches Wissen und praktische Fähigkeiten für den heilpädagogischen Religionsunterricht im Auftrag der Kirchen und Grundlagen für eine inklusive Religionspädagogik in Pfarreien und Kirchgemeinden. 

 

Die Ausbildung hat zum Ziel, den Religionsunterricht in gemischten Gruppen kreativ zu gestalten, schülerzentriert zu planen, achtsam durchzuführen und sorgfältig auszuwerten. Sie vermittelt Knowhow für die Gestaltung integrativer Feiern, sie fördert die Teamarbeit und Vernetzung.

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Flyer Ök. Zusatzausbildung heilpädagogischen Religionsunterricht / Kirchliche Heilpädagogik
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Fernanda Vitello ist als Katechetin HRU tätig und verantwortet an der Fachstelle Religionspädagogik Bern den Bereich Heilpädagogischer Religionsunterricht. Das Interview entstand im August 2018 im Auftrag des Netzwerk Katechese für reli.ch. Das Interview führte David Wakefield, der die Veröffentlichung hier bewilligt hat. Einige Angaben zur Dauer und Inhalt sind im aktuellen Kurs anders.

Gemeinde bauen und entwickeln heisst Kirche als Gemeinschaft von ganz unterschiedlichen Menschen entdecken und gestalten.

In unserer Kultur sind wir es uns gewohnt, Menschen an gesellschaftlich bedingten Normen zu messen. Diese Normen entscheiden dann darüber, was normal ist und was aus der Normalität herausfällt. Sie errichten gegenüber denen, die sie nicht erfüllen, oft unüberwindbare Barrieren. Sie bewirken Ausschlüsse und stempeln Menschen als «nicht normal» ab. Wir alle aber, ob behindert oder nicht, sind vielfältig und ver- schieden. Die Vision einer christlichen Gemeinde nimmt dies auf und beschreibt eine Gemeinschaft, zu der alle gehören sollen, die dazugehören wollen. Sie versteht sich im Bild des Paulus als ein Leib mit vielen gleich-wertigen und gleich-würdigen, aber ganz unterschiedlichen Gliedern. Vielfalt ist in der Vision der christlichen Gemeinde darum der Normalfall und kein Störfall.